PIGINI + EXCELSIOR Deutschland - Heinz Aumüller. Westheim 42, D - 91471 ILLESHEIM

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PIGINI Generalvertrieb Deutschland - Kompetenz aus einer Hand

Historie

PIGINI Firmengeschichte

PIGINI FirmenlogoPIGINI Firmenlogo : Das bekannteste Firmenlogo der internationalen Akkordeonszene ist  der "PIGINI - Vogelschnabel". Das linke Dreieck symbolisiert einen Vogelschnabel und steht gleichzeitig für die Gesamtheit an Wissen, Material, Können und Erfahrung, die nötig ist um ein Spitzeninstrument bauen zu können. Die Summe dieser Energien wird nun nach rechts folgend, auf einen Punkt konzentriert und heraus kommt der PIGINI Klang. Dieser wird durch das unterbrochene, pulsierende Dreieck in Form von Schallwellen symbolisiert.

Filippo PiginiAm 6. Juni 1946 trägt Filippo Pigini die Firma "F.lli PIGINI di Filippo", zusammen mit seinen Söhnen Adriano, Luigi, Marino und Gino als Geschäftspartner, bei der Handwerkskammer in Ancona ein. Filippo Pigini, ein Mann mit außergewöhnlichem Unternehmergeist, sorgte dafür daß seine Söhne, die gerade von der Kriegsfront zurückkamen, die Arbeit in der 1930 gegründeten Schreinerei der Familie wieder aufnahmen. Zu dieser Zeit wurden auch die ersten Akkordeons hergestellt. Die Nachkriegszeit war hart, doch die jungen Geschwister ließen sich nicht unterkriegen. Die Notwendigkeit ihren Lebensunterhalt zu bestreiten und ihre große Begeisterung war ihr Antrieb eine der dynamischsten und bedeutendsten Firmen des Akkordeonbaus zu gründen.

Die Führung des Unternehmens lag mehrere Jahre lang in den Händen von Gino Pigini, der bereits im Alter von 14 Jahren ein erfahrener "Vociarolo" (Stimmenmacher) war. Er setzte großes Vertrauen in den Ideenreichtum der Jugend und in deren Lernwillen. In kürzester Zeit stellte er eine Gruppe von außergewöhnlichen Akkordeonbaumeistern zusammen. Seine Anstrengungen sowie seine Arbeitsphilosophie bilden auch heute noch die Grundlage für die PIGINI-Spitzenqualität.

Gino PiginiGino Pigini wurde am 24. März 1914 in Castelfidardo geboren. Bereits im Alter von 12 Jahren begann er eine Ausbildung als Stimmenmacher, hierzu mußte er jeden Tag die 10km lange Strecke nach Sirolo zur Arbeit mit dem Fahrrad zurücklegen. Im Alter von 18 Jahren gehörte er bereits zu den bestbezahlten Stimmenmachern in ganz Castelfidardo, sein Arbeitstag begann um 5 Uhr früh und endete abends um 8 Uhr. Diese ausschließlich in Handarbeit ausgeführte Tätigkeit braucht jahrelange Erfahrung und so erreichte er größte Geschicklichkeit in der Herstellung der allerwichtigsten Komponente im Akkordeonbau - der Stimmplatte. Gino fing an Akkordeons zu bauen und für ihn war das Liebe auf den ersten Blick. Seine Frau und seine Brüder halfen ihm dabei. Sie arbeiteten 14 Stunden am Tag, Wochenenden und Feiertage eingeschlossen, um die Qualität der Instrumente stetig weiter zu steigern und die Kunden zufriedenzustellen. Gino war gleichzeitig Firmenbesitzer, Mitarbeiter und Hersteller. Die Firma hatte mit verschiedenen Schwierigkeiten zu kämpfen doch Gino meisterte sie alle, denn seine Familie war immer eine Quelle aus der er neue Kraft schöpfen konnte. Und obwohl er keine Fremdsprachen konnte, exportierte er 98% seiner Akkordeons in alle Welt, denn seine Visitenkarte war seine Freundlichkeit, sein charmantes Lächeln und natürlich ein Produkt von allergrößter Spitzenqualität. Gino hatte 4 Kinder, Alberto, Agnese, Massimo und Francesca. Gino Pigini verstarb am 1. Juli 1994 im Alter von 80 Jahren.

1946 - 1949 : Die ersten Lieferungen gehen in die USA, dann nach Kanada, Schweden, Dänemark, Argentinien, Ägypten und Pakistan, was schon kurz nach der Firmengründung beweist, welch internationaler Geist PIGINI zueigen ist. Adriano Pigini wechselt seine Arbeitsstelle.

1950 - 1960 : Größere Marktanteile werden erreicht, neue Kataloge werden nun gedruckt und an den ständig wachsenden Kundenkreis verschickt. In Zusammenarbeit mit dem Finnen Lasse Philayama, einem Musiker, Komponist und Akkordeonlehrer, erreicht man große Marktanteile in Skandinavien. Lasse will das Akkordeon nach seinen Vorstellungen weiterentwickeln und findet in Gino Pigini den richtigen Partner um seine Ideen umzusetzen. Lasse Philayama brachte als Akkordeonpionier das PIGINI Akkordeon in Finnland voran und obwohl er und Gino Pigini unterschiedliche Sprachen hatten, gelang es ihnen Instrumente speziell für den finnischen Markt zu entwickeln, das Akkordeon voranzubringen und somit PIGINI in Finnland zu großem Erfolg zu führen. Dabei konzentrierten sie sich hauptsächlich auf die Bedürfnisse der jungen Akkordenschüler und Nachwuchsmusiker. Das Ergebnis waren große Akkordeonbestellungen in den Folgejahren die den gemeinsamen Erfolg sicherten. Lasse Philayamas Lagerkapazitäten im Haus waren bald zu klein uns so lagerte er die Akkordeons in seinem Swimming Pool. Die wohl bekannteste Anekdote von Lasse Philayama war: "Stoppt die Lieferungen für einen Monat, sogar mein Swimming Pool ist nun mit Akkordeons voll". Dann nach zwei Wochen : "Warum um alles in der Welt sendet ihr mir keine Akkordeons mehr, ich habe schon alle Akkordeons aus dem Swimming Pool abverkauft".

Die 60er Jahre : Die Akkordeonbranche steckt in einer tiefen Krise. Das Convertorakkordeon wird geboren. Es folgen Jahre  hoher Investitionen und intensiver Forschung um die höchst komplexe Convertor- Bassmechanik der PIGINI Instrumente zu entwickeln. Das Endergebnis ist ein kleines Wunderwerk der Feinmechanik das absolut geräuscharm und störungsfrei funktioniert. Mit der hauseigenen Convertormechanik, die auch heute noch für jedes einzelne Instrument ausschließlich und vollständig im eigenen Werk hergestellt wird, besitzt PIGINI nun ein herausragendes Alleinstellungsmerkmal für den gesamten Bereich der Manual 3 Instrumente. An Hochschulen und Konservatorien spricht sich schnell herum, daß der PIGINI Convertor durch seine mechanische Präzision hervorsticht und durch exakt spürbarem Druckpunkt im Manual 3 hohe Griff- und Spielsicherheit vermittelt. Der PIGINI Convertor - das Meisterwerk im Akkordeon.

Lasse Philayama

Lasse Philayama

Die 70er Jahre : Der Markt gibt erneut nach. Gino Pigini übernimmt die Firmenanteile seiner Brüder Luigi und Marino. Unter der Leitung von Gino Pigini und seiner Frau Albertina Camilletti geht es mit der Firma weiter bergauf.

1975 - 1979 : Aufgrund des stark zugenommenen Exportanteils expandiert Pigini und hat jetzt mehr als 40 Mitarbeiter beschäftigt.

1980 - 1982 : Erneute Martkteinbrüche machen einen drastischen Stellenabbau notwendig. Gino wird nun von seinem Sohn Massimo bei der Leitung der Firma unterstützt.

1980 - 1983 : PIGINI setzt einen Meilenstein mit der Entwicklung des für PIGINI wichtigsten Akkordeons - dem SUPER BAYAN SIRIUS. Der Ursprungsgedanke des SIRIUS wurde bei einem gemeinsamen Abendessen im August 1981 gelegt, als  Professor Ferdinand Lacroix ( F ) vorschlug : Warum versuchen Sie nicht ein hochwertiges Konzertakkordeon zu entwickeln das kompakt, brilliant im Klang, mechanisch präzise, langzeitstabil und zuverlässig ist, und dessen Gewicht bei allen diesen Eigenschaften nicht über 13kg liegt? PIGINI nahm diese Herausforderung an und alle Konstrukteure und Handwerker im PIGINI Team machten sich an die Arbeit. Der erste SIRIUS wurde 1983 präsentiert und sein Gewicht lag bei 12,7kg. Der SUPER BAYAN SIRIUS war für PIGINI somit keine Bescherung des Schicksals sondern das Ergebnis von gut durchorganisierter Teamarbeit aller Handwerksspezialisten. Das Erste SIRIUS Modell wurde für den dänischen Akkordeonvirtuosen und Pädagogen Mogens Ellegaard gebaut.

Massimo Pigini

Massimo Pigini

1986 - 1987 : PIGINI greift frühere Ideen über ultra-leichte Standardbass Instrumente auf und stellt das Modell SUPER KING vor.

1990 : Massimos Schwester Francesca Pigini kommt in die Firma.

1991 : Erforschung neuer Möglichkeiten und Grenzbereiche. Schaffung einer neuen Realität : MYTHOS

1. Juli 1994 : Gino Pigini verstirbt im Alter von 80 Jahren. Die Firma wir nun von Massimo Pigini geleitet.

Francesca Pigini

Francesca Pigini

1995 : Zeit an den musikalischen Nachwuchs zu denken. Als erstes Kinder Convertorakkordeon wird das PETER PAN vorgestellt.

1996 : PIGINI feiert 50 jähriges Bestehen und lädt alle Musiker und Freunde zum gemeinsamen Firmenjubiläum ein. Eine neue Fabrikhalle mit hochmodernen Fertigungseinrichtungen wird an die bestehende Akkordeonmanufaktur angebaut. Höhere Stückzahlen bei niedrigeren Fertigungstoleranzen und gleichbleibender Spitzenqualität werden im modernen Akkordeonbau hiermit ermöglicht.

April 2000 : PIGINI setzt ein neues Zeichen und stellt zur Musikmesse das PIGINI Bandoneon vor.

März 2001 : PIGINI stellt zur Musikmesse seine neue Modellserie von Folkloreakkordeons vor. In die Konstruktion der neuen PIGINI HELIPOLKA Helikonbassakkordeons fließen langjährige Erfahrungen im Bau von Konzertakkordeons mit ein.

Das PIGINI TeamDas PIGINI Team

Das PIGINI TeamDas PIGINI Team

20.+21. Juni 2003 : PIGINI Siruis Festival

PIGINI feiert unter dem Motto "Tausend in einer Nacht" eine einzigartige Veranstaltung für ein einzigartiges Instrument, den SUPER BAYAN SIRIUS. Mit dem PIGINI SIRIUS FESTIVAL in Senigallia wird die Produktion des SIRIUS Akkordeons mit der Seriennummer 1000 zusammen mit Musikern und Freunden aus aller Welt gefeiert. Gäste aus vielen Teilen der Welt nahmen an der speziellen PIGINI SIRIUS Verlosung teil, an der alle Besitzer eines Sirius teilnehmen durften. Der "PIGINI SIRIUS Nr. 1001", ein Akkordeon, das speziell für diese Veranstaltung hergestellt wurde, gewann Anna Uccelli aus dem Hans Brehme Quartett (Italien).

Prof. Viacheslav Semionov

Viacheslav Semionov

Prof. Friedrich Lips

Friedrich Lips

Prof. Owen Murray

Owen Murray

PIGINI Spezialisten boten Workshops an zu den Themen Stimmung, Aufbau und Konstruktion der rechten und linken Hand beim SIRIUS, Alexander Technik (Claudio Jacomucci), es fanden Sessions und Meisterkurse mit berühmten Lehrern und Musikern statt. Benjamino Bugiolacci moderierte das Galakonzert im Fenice Theater und Paolo Picchio organisierte die Workshops. Bei dem Festival spielte Peter Soave (USA) die Weltpremiere des "Tango Furioso", ein Stück des Venezuelanischen Komponist Aldemaro Romero, das speziell für Streichquartett und Bandoneon geschrieben wurde. Internationale Künstler wie zum Beispiel Lelo Nika, Friedrich Lips, Claudio Jacomucci, der mit der Tänzerin Kathleen Delaney auftrat, Aude Giuliano, Viacheslav Semionov, Peter Soave mit dem Rucner Streichquartett und Owen Murray spielten nicht nur hervorragende Musik, sondern taten sich zur Freude des Publikums auch zu einer Jam Session, einem lockeren Zusammenspiel, zusammen. Die Festtage mit gemeinsamen Dinner, Meisterkursen und Workshops wurden vom Gala Konzert im Fenice Theater gekrönt. Das 1000ste SIRIUS Instrument beweist einmal mehr, daß der SIRIUS weltweit das meistgespielte Konzertakkordeon an Hochschulen und Konservatorien ist.

Sirius Festival 2003

25.11.2003 : PIGINI übernimmt die Firma CEMEX, den Hersteller der traditionsreichen Akkordeonmarke "EXCELSIOR" und stellt somit weitere wichtige Weichen für die Zukunft der Akkordeonwelt. Beide Marken existieren nach wie vor unabhängig am Markt, gesteuert von PIGINI.

2010 : NEUVORSTELLUNG - PIGINI kündigt einen neuen Star an : NÓVA

 

NOVA  MYTHOS  SIRIUS  Bayan 58  Master 58  Caracter  Convertor 55  Prestige Junior  Convertor 42/B  Convertor 37/B3  Convertor 37/P3  Convertor 34/P3  Studio B2  Peter Pan  Bandoneon

Super King  Jazz Star  De Luxe  Professional  Wing  Primavera  Preludio  Helipolka  Basson

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