PIGINI + EXCELSIOR Deutschland - Heinz Aumüller. Westheim 42, D - 91471 ILLESHEIM

Akkordeonvertrieb - Ersatzteile - Spezialwerkzeuge - Zubehör - Stimmung von Bayan und Konzertakkordeons

PIGINI + EXCELSIOR Germany - accordion distribution - spare parts - repair tools - supplies - Bayan tuning

PIGINI :  [Start]  [Home]  [Über PIGINI]  [Historie]  [Concert Tour]  [Vertrieb]  [Akkordeons]  [Kaufberatung]  [Preis]  [Händler]  [FAQ - Fragen

EXCELSIOR : [Zu EXCELSIOR]  [Historie]  [Akkordeons]  [Newsletter]  [Musiker]  [Mikro+MIDI]  [Gebrauchte]  [Reparatur]  [Pflege]  [uc]  [uc

SERVICE : [Ersatzteile+Werkzeug]  [Swing - Lift]  [Rucksäcke]  [Trolleys]  [Riemen]  [Koffer]  [Stimmgeräte]  [Links]  [Kontakt]  [Impressum]    

PIGINI Generalvertrieb Deutschland - Kompetenz aus einer Hand

Gebrauchte PIGINI

Gebrauchtkauf Checkliste, Morino Modellinformationen

 

Gebrauchtanfragen : Ihre Traumgebrauchte PIGINI oder EXCELSIOR finden Sie bei unseren Fachhändlern. Durch den intensiven Kontakt mit unseren Fachhändlern besitzen wir eine ständig aktuelle Übersicht welcher unserer Fachhändler gebrauchte PIGINI oder EXCELSIOR Modelle anbietet und vermitteln Ihre Gebrauchtanfrage gerne an den richtigen Handelspartner weiter. Und Sie können dabei sicher sein, daß Sie ein Akkordeon mit kompetentem Service und Garantie kaufen von einem autorisierten Händler der sein Handwerk versteht. Erfahrene Spezialisten, die jede Mechanik in- und auswendig kennen, die auch mit Bayanstimmplatten routiniert und fachgerecht umgehen können und Ihrem Instrument die richtige Behandlung zukommen lassen. Senden Sie uns Ihre Gebrauchtanfrage per Email mit den folgenden Angaben zu. WICHTIG : Wir bearbeiten nur Gebrauchtanfragen mit vollständigen Angaben. Dazu benötigen wir : 1.) Ihre vollständige Adresse. 2.) Das von Ihnen gewünschte Modell. 3.) Ihre ungefähre Preisvorstellung. Wir nehmen dann Ihre Anfrage in unser Gebraucht - Interessentenverzeichnis auf und informieren Sie sobald sich ein passendes Angebot findet.

 

Viele Gebrauchte machen einen guten Eindruck

- Unsere machen Gänsehaut -

! ! Repariert und sauber gestimmt  ! !

Der linke SUPER BAYAN SIRIUS wurde in einer autorisierten PIGINI Akkordeonwerkstatt repariert, gestimmt und geprüft.

 

Welchen würden Sie lieber kaufen ?

Raaaaaaahh - Edelpfusch -

? ?  Repariert  ? ?  Gestimmt  ??

Informationen zur Gebrauchtwert Ermittlung finden Sie unter Reparatur.

 

Weitere Informationen zum Gebrauchtkauf, den PIGINI "CONCERTO" und "ELLEGAARD" Modellen, den " PIGINI- Hohner " Modellen, zu Modellgenerationen und Baujahrbestimmung finden Sie unter FAQ - Fragen

Gebrauchtkauf Checkliste

Gebrauchtkauf - Checkliste : Damit unsere PIGINI Kunden auch beim Kauf einer gebrauchten PIGINI ein Akkordeon erhalten mit dem sie lange Jahre Freude erleben sind beim Kauf von gebrauchten Akkordeons einige Punkte zu beachten, hier eine Zusammenstellung der wichtigsten. PIGINI empfiehlt unabhängig davon ein gebrauchtes Akkordeon, egal welchen Alters, immer von einer von uns autorisierten Akkordeon Reparaturwerkstatt überprüfen zu lassen.

Wie hoch ist die Kompression - Ist das Instrument auch richtig dicht ? Man überprüft dies indem man das Diskant- und Bassregister auf Tutti (auch Master oder volles Register) schaltet und dann bei geöffnetem Balg das Instrument zusammendrückt, ohne dabei Tasten und Knöpfe zu betätigen. Pfeifen hier Töne oder hört man ein Luftzischen ist dies meist auf undichte Stellen am Balg oder den Ventilklappen zurückzuführen. Nicht selten kommen undichte Stellen von einer unsachgemäßen Reparatur der Mechanik oder von einem Neubelegen der Ventilklappen mit Filzleder und unprofessioneller Mechanikjustierung - besonders bei Cassottoinstrumenten. Wurde hier nicht sauber gearbeitet kann man als kritischer Kunde davon ausgehen, daß auch nach einer "Einspielzeit" - die in solchen Fällen meistens gerne empfohlen wird - sich die Kompression nicht wesentlich verbessert. Unzureichende Kompression verursacht beim Spiel unnötig lange Balgwege und verursacht beim Akkordeonisten schnell Spielfrust. Im Zweifelsfall sollte man als Kunde die Luftdichtigkeit eines gebrauchten Akkordeons mit einem fabrikneuen Instrument mit gleichen technischen Daten vergleichen.

Wer hat das Instrument repariert und gestimmt ? Wurden bei Reparaturen auch immer Originalersatzteile verwendet ? Die Reparaturqualität von Akkordeonwerkstätten und Akkordeonstimmern kann sich leider stark voneinander unterscheiden. Nicht selten werden von Akkordeonreparateuren aus Lagerhaltungs - Kostengründen durchschnittliche Stimmplatten von deutschen Instrumentenmarken in hochwertige italienische Akkordeons eingebaut. Lassen Sie dies im Zweifelsfall von einem autorisierten Fachmann überprüfen der auch die Stimmung wirklich fachkompetent beurteilen kann um zu vermeiden daß Sie anstatt des vermeintlichen Schnäppchens eine Serviceruine eines "Instrumentenverbesserers" erwerben die ihrem Käufer hohe Folgekosten verursachen kann.

Sind Korrosionsstellen von außen sichtbar ? Wo wurde das Instrument aufbewahrt ? Lagerung in feuchter Umgebung verursacht Oxidation, Korrosion und Roststellen an allen Metallteilen, nicht nur an den Balgecken, Balghaltern und allen äußeren Metallteilen, sondern auch im Inneren des Akkordeons. Sind äußerlich Korrosionsstellen zu erkennen ist schon Vorsicht geboten, denn meist ist dann auch an den Stimmzungen im Inneren schon Oxidation oder Rost vorhanden. Liegen alle Stimmplattenventile sauber an ? Ist das Stimmplattenwachs noch geschmeidig oder bröselt und bröckelt es schon ? Sind entlang der Stimmplatten weiße Wachsrisse zu erkennen ? Sollte der Verkäufer sich weigern das Akkordeon zu öffnen um das Innenleben anzusehen, muß man als Gebrauchtkäufer schon sehr mißtrauisch werden. Solange Sie ein gebrauchtes Akkordeon vor dem Kauf nicht von innen ansehen können ist gesunde Vorsicht und Zurückhaltung angebracht, denn man kauft hier immer die Katze im Sack. Ein seriöses Fachgeschäft wird dem Kunden ein gebrauchtes Akkordeon auf Wunsch immer mit ruhigem Gewissen öffnen und den Zustand der Stimmplatten, der Ventile und des Stimmplattenwachses vorzeigen und erläutern können. Die Beschaffenheit von Stimmplatten, Wachs und Ventilen sind ein wichtiges Kriterium für die musikalische Leistungsfähigkeit eines Akkordeons.

Klingen alle Töne sauber ? Hört man Rasseln, Scheppern, Zirpen oder Tonfluppen kann das auf abstehende Stimmplattenventile, bröckelndes Wachs, streifende Zungen, verschmutzte Schwingkanäle oder Stimmzungenkorrosion zurückzuführen sein. Spätestens dann ist eine Überprüfung und Korrektur der Stimmung angebracht. Eine Aufklärung kann hier nur der Besuch in einer Fachwerkstatt bringen.

Weitere Kriterien : Mechanische Klappergeräusche beim Spiel ? Ist die Mechanik fachgerecht repariert, nachjustiert und feinkorrigiert worden ? Stehen alle schwarzen und weißen Klaviaturtasten in einer Flucht, ist die Klaviatur hochgewandert ? Stehen beim Knopfakkordeon alle Knöpfe in der Flucht ? Prüfen Sie alle Klaviaturtasten + Knöpfe auf ihren Zustand, korrekte Position, Ausrichtung, Flucht und Leichtgängigkeit. Prüfen Sie die Bassknöpfe auf ihren Zustand, korrekte Position, Ausrichtung, Flucht und Leichtgängigkeit. Ist die Bassmechanik leichtgängig oder bleiben Töne hängen, klemmt etwas ? Ist bei M3 Akkordeons die Convertor Umschaltmechanik leichtgängig ? Sind alle Registermechaniken leichtgängig oder muß man beim Schalten unnötig große Kraft aufwenden ? Sind alle Kinnregister leichtgängig zu schalten ? Hat die Balgdichtung korrekten Sitz, pfeift es irgendwo heraus ? Ist die Rückstellfederkraft aller Klappen in Ordnung ? Spielgeräusche vorhanden ? Hat das Gehäuse Beschädigungen, Kratzer, Scheuerstellen oder Risse ? Beschaffenheit des Grills, der Verdeckstoffe und des Balgrückenkissens ? Prüfen Sie Trageriemen, Bassriemen Balghalter und alle Lederteile auf Risse, Verschleiß und feste Nietverbindungen. Haben die Trageriemenbügel noch festen Sitz ? Sind die Standfüße am Bassdeckel unbeschädigt ? Sind an den Balgeinfassungsstreifen (Kalikostreifen) Verschleißspuren zu erkennen, wurde hier fachgerecht repariert ? Sind an den Balgecken Verschleißspuren, sind sie korrodiert und sitzen diese korrekt ? Prüfen Sie die Intonation (das gleichmäßige Ansprechen aller Töne) im Diskant und im Bass im Piano (Pianissimo). 

Morino Modellinformationen

Morino Gebrauchtkauf

Da die Firma EXCELSIOR (seit 2003 a division of PIGINI srl.) von 1968 - 2000 über 32 Jahr lang Morino Akkordeons hergestellt hat, haben wir die in unserem Hause für Handelsmarken hergestellten Akkordeons in unsere Gebrauchtkaufhinweise aufgenommen.

Morino V M   Morino V S aus EXCELSIOR Produktion   Morino V M

Morino Modellgenerationen : Die Morino Modelle vor Baujahr 2001 erfreuen sich aus bestimmten Gründen immer größerer Beliebtheit auf dem Gebrauchtmarkt. Besonders die älteren Morinomodelle der M-Serie sind unter Sammlern heiß begehrt. Aber auch die N+S Modelle, welche damals von EXCELSIOR ( heute PIGINI ) in Italien hergestellt wurden, sind als Orchesterakkordeons, Oberkrainermodell, Convertor-  oder Solistenmodell im Gebrauchtmarkt sehr gefragt. Aus Marketing- und Designgründen wurde die Optik nach außen hin bei allen Morino Modellserien immer gleich gehalten. Aber der technische Fortschritt und der Wettbewerbsdruck am Akkordeonmarkt brachte es mit sich, daß die Morino Akkordeons über die verschiedenen Modellserien technische Veränderungen erfahren haben. Die Morino Modelle haben eine technische Entwicklung mit unterschiedlichen Konstruktionen durchlaufen über die man bescheid wissen sollte wenn man sich eine gebrauchte Morino zulegen möchte. Aber wie sieht es hinter der Verpackung aus ? Welche Unterschiede gibt es bei den einzelnen Modellserien ? Auf was sollte man achten, wenn man sich eine gebrauchte Morino kaufen will ? Ist Morino gleich Morino ? Im Gebrauchtmarkt findet man von der abgespielten und verstimmten Morino mit verrosteten Stimmplatten bis zum pfleglich behandelten Wohnzimmerakkordeon natürlich alles. Um den Gebrauchtinteressenten einen Überblick über die Modellunterschiede zu geben, sind hier die wichtigsten Informationen zusammengefaßt. Dabei handelt es sich nicht ausschließlich um Katalogangaben, viele Details und Serviceerfahrungen sind von erfahrenen Reparateuren, Musikern, Händlern, Sammlern und Akkordeonstimmern eingeflossen.

Morino M Serie, 1948 - 1970 : Die Morino der M Serie sorgt besonders wegen des charakteristischen Cassottoklanges bei Fans und Akkordeonsammlern noch heute für leuchtende Augen. Die musikalischen Eigenschaften der legendären M Morino sind für viele Akkordeonisten eine Referenzklasse an der sich die aktuellen Morino Modelle messen lassen müssen. Da bei diesen Modellen die Registermaschine nicht vor dem Cassotto, sondern auf und hinter der Klaviatur montiert ist kann das Cassotto frei abstrahlen. Bei der Morino N+S Serie hingegen liegt die Registermaschine vor dem Cassotto. Bei der M Morino wurde noch auf geringes Gewicht geachtet, eine Morino V M wiegt 11,7kg, eine Morino IV M 10,9 kg. Die Folgemodelle der N+S Serie sind durchwegs wuchtiger und schwerer, das gilt auch für die aktuelle Modellserie.

Fans und Akkordeonsammler behaupten oft, daß der Klang und die Qualität der M Morino von neuen Instrumenten heute nicht mehr erreicht werden kann. Die Zeit spielt dabei eine wesentliche Rolle denn dies hängt nicht zuletzt auch mit der Alterung der Instrumente zusammen. Auch den aktuellen "Retro" Modellen dient die M Morino heute noch als Vorbild und man versucht diesen Klang zu kopieren - aber das ist eine ganz andere Geschichte ...

Konstruktionsmerkmale M Morino : Diskantregisterschieber aus rotem Plastik, hintenliegende Diskant Registermechanik auf damaligem Stand der Technik in Concerto Bauweise. 4 programmierte Registerschieber, die Registerschieber von Ober- und Untertremolo sind mechanisch gekoppelt und nicht einzeln schaltbar. Bei den ersten Modellen mit 123 bzw. 127 Bassknöpfen sind die Wellenstiftmitnehmer ohne Kunststoffdämpfung eingebaut. Die Knopfführungen in der Basstufe sind hier nicht ausgefilzt, die Bassknöpfe laufen also direkt in der Holzführungsbohrung. Auch die Klaviatur läuft in einer der damaligen Zeit dem technischen Stand entsprechenden Holzrechenkonstruktion. Deswegen hat die M Morino deutlich höhere Spielgeräusche im Vergleich zur N+S Folgeserie. Basstimmstock mit 180 Grad Umlenkkanzellen, der Umlenk Stimmstock steht tiefer als die Stimmstocksohle, deshalb hat das Gehäuse eine Vertiefung die mit einer Aluminiumplatte verschlossen ist. Balginnenverschluß mit Drehknebel und Riegel der auf dem Basstimmstock einhakt. Gehäuse Innenverschluß mit 2 Drehriegeln. Bassregisterschieber aus rotem Plastik. Der Grundbass hat Doppel Registerschieber die das Tonlochfenster von 2 Seiten her verschließen. Kugelfüße am Bassdeckel.

Bei M – Modellen der 50er Jahre ist nicht nur das Gehäuse sondern auch das Griffbrett mit einem weißen, umlaufenden Zierstreifen versehen. Dieser Zierstreifen um das Griffbrett wurde bei der N+S Serie weggelassen. 

M Morino Serie von ca 1960 – 1972 mit 120 Bässen sind die jüngsten, spielgeräuschärmsten und begehrtesten Sammlerinstrumente. Hier wurden Stimmplatten von verschiedenen Herstellern eingebaut, die begehrtesten Sammlerinstrumente darunter sind nicht diejenigen mit goldeloxierten Hohnerstimmplatten sondern solche mit viel hochwertigeren italienischen Bugari Stimmplatten bei denen auch die Bassknöpfe bereits in Filzringführungen deutlich geräuschärmer laufen. Ein grundsätzlicher Nachteil aller M Morinos ist der in der tiefen Oktave (16 Fuß, Basson) leider zu schwache Ton, der 16 Fuß klingt hier eher dünn und hart, denn die 16 Fuß Cassottostimmen bei der M Morino haben andere Mensuren und sind aus Platzgründen verkürzt, so daß die Amplitude der von EXCELSIOR gebauten Morino N+S der Folgeserie deutlich größer und der Cassottoklang im 16 Fuß Register hörbar satter ist.

Baujahrbestimmung : In einigen Gebrauchtanzeigen findet man den Werbezusatz "noch von Morino selbst gebaut" – wie auch immer man glaubt das heute noch festststellen zu können...  Auf der Rückseite der Klaviatur findet man eine 6stellige Nummer nach der man das Baujahr ermitteln lassen kann. Auf der Hohner Webseite finden Sie eine Akkordeon-Modell-Tabelle von sämtlichen früheren Akkordeonmodellen, technischen Daten und exakten Baujahrangaben die bei der Gebrauchtwertermittlung recht nützlich ist.

Preis : In Katalogen der 50er und 60er Jahre findet man Listenpreisangaben von ca 1200DM für eine Morino IV M und 1600DM für eine Morino V M. Heute werden V M - Morinos je nach Zustand bis zu 3000EURO gehandelt. Je höher der Preis desto besser muß auch der Erhaltungszustand sein, welcher jedoch wesentlich von der Qualität der Reparatur- und Stimmarbeiten abhängt.

Gebrauchtkauf Checkliste Morino M Serie : Bei der M Morino oxidieren die Balgecken. Ein weiß-grünliches Oxidpulver entsteht an den Auflageflächen weil diese durch Feuchtigkeit und Schmutz ein chemisches Element bilden. Abhilfe : nicht abschaben, dann platzt die Oberflächen Vergütungsschicht weg und man erhält dunkle Metallflecken. Besser das Pulver mit einem Öllappen abwischen und die Balgecken leicht einölen - oder den Balg komplett auswechseln und gleich durch eine Maßanfertigung eines hochwertigen italienischen Balges ersetzen. Viele Musiker spielen die M Morino wegen ihres einzigartigen Klanges und sind dabei bereit eine Mechanik mit einem Geräuschniveau das dem damaligen Stand des Akkordeonbaus entspricht zu akzeptieren. Wenn man heute eine M Morino mit guter musikalischer Leistungsfähigkeit auf dem damaligen Stand des Akkordeonbaus haben möchte, ist eine technische (komplett) Überarbeitung und die Korrektur der Stimmung aufgrund des Alters unvermeidbar. Und die Geschichte von der jahrzehntealten Morino die niemals gestimmt werden muß ist natürlich ein Märchen.

Morino N Serie 1968 -1983 : Die Morino N Modelle wurden von EXCELSIOR (heute PIGINI) in Italien gebaut. In Fachkreisen sprechen Akkordeonreparateure auch von der sogenannten "Klebemorino". Denn bei dieser Serie findet man sehr, sehr häufig Instrumente mit anklebenden Tasten und Bassknöpfen. Drückt man die Tasten nieder, so spürt man ein Losbrechmoment, sobald man dieses überwunden hat schnalzt die Taste nach unten. Auch im Bass ist dieser Effekt bekannt. Es gibt gebrauchte N-Morinos bei denen das Tasten- und Knopfkleben überhaupt nicht auftritt, oder fast nicht spürbar ist, manche Instrumente kleben nur rechts, manche auch im Bass. Bei Gebrauchtinstrumenten ohne Klebeeffekt bedeutet das aber NICHT daß dieser über die Zeit nicht  trotzdem noch auftreten kann, denn der Klebeeffekt ist zeit- und temperaturabhängig. Ursache : Das Tastenkleben ist auf einen Herstellungsfehler beim Lieferanten des Filzleders zurückzuführen. Das Filzleder der Tonklappen wurde bei diesen Instrumenten mit einem Kleber zusammengeklebt der das Leder durchtränkt hat. Das Tastenkleben wird hervorgerufen indem der Kleber durch die Lederschicht dringt, vorne austritt und das Leder auf der Aluminiumfüllung anklebt. Nachdem man die Tasten einige Male niedergedrückt hat verschwindet der Effekt des Tastenklebens zunächst aber er kehrt mit 100%iger Sicherheit wieder zurück. Deshalb sollte man als Kaufinteressent einer N-Morino das Akkordeon nach längerer Standzeit sehr feinfühlig Taste für Taste und Knopf für Knopf anspielen ob man ein Losbrechmoment spürt. Lösung : Die einzige Lösung ist hier das komplette Auswechseln aller Filzlederbeläge auf den Tonklappen. Beim Gebrauchtkauf einer N Morino sollte man sich deshalb vergewissern ob auch wirklich sämtliche Tonklappenfilze im Diskant, und falls nötig auch im Bass ausgewechselt wurden. Besonders sollte man dabei auf perfekte Luftdichtigkeit achten, denn die Tonklappenbeläge auszuwechseln ist die eine Sache, ein Cassottoakkordeon aber danach auch wieder richtig dicht zu bekommen eine ganz andere. Übrigens ist diese Reparatur meistens eine recht kostspielige Angelegenheit. Deswegen sollte man besonders Acht geben nicht auf den alten "Talkumtrick" hereinzufallen. Nicht selten versuchen Verkäufer das Tastenkleben mit auftragen von Talkumpulver auf die Lederseite der Tonklappen in den Griff zu bekommen, was natürlich eine Komplettverschmutzung der Stimmplatten zur Folge hat, da sich das Pulver im gesamten Instrument verteilt. Bei abgenommenen Grill kann man eine außenliegende Tonklappe mit dem Gummi Verbindungsstück vom Klavishebel abziehen und so das Leder prüfen. Fühlt es sich sehr glatt, kalt und evtl. matschig an und sind die Lederfasern nicht einzeln zu sehen sondern zusammengeklebt, läßt man besser die Finger weg oder verhandelt dementsprechend. Das vermeintliche "Morinoschnäppchen" zum supergünstigen Preis "besser als eine Neue" ist erfahrungsgemäß immer eine "Klebemorino". Und - pardon - es gibt viele N-Morinos bei denen man nach mehreren Reparaturversuchen den Eindruck hat man spielt auf einer Luftpumpe. Findet man aber im Gebrauchtmarkt eine gut erhaltene N Morino, die in einer professionellen Akkordeonwerkstatt fachgerecht repariert wurde, so wird sie aufgrund des Baujahres meistens noch unterhalb des Preisniveaus einer S Morino zu haben sein.

Morino S Serie 1983-2000 : Das Morino S Modell wurde ebenfalls von EXCELSIOR (heute PIGINI) in Italien gebaut und dürfte zu den derzeit gefragtesten Instrumenten der Morino Modellserien gehören. Denn es handelt sich um die jüngste Morino Serie die noch in allerhöchster italienischer Qualität gebaut wurde. Aufgrund des geringen Alters sind diese Instrumente meist noch von sehr guter Substanz, der Verstimmungsgrad ist meist noch sehr gering das Stimmplattenmaterial und Wachs in gutem Zustand. Die Instrumente spielen äußerst geräuscharm und haben zuverlässige Mechaniken. Diejenigen Musiker die sich die beste italienische Qualität der Morino (zurück) wünschen sind bei den S Modellen genau richtig. Übrigens sind diese von EXCELSIOR damals gebauten Instrumente heute noch im aktuellen EXCELSIOR Modellprogramm in der gleichen Konstruktion zu finden. Dabei entspricht die EXCELSIOR 940 der damals gebauten M. IV S und die EXCELSIOR 960 der damals gebauten M. V S. Selbstverständlich werden heute in die EXCELSIOR 940 und 960 handgemachte Stimmplatten in A-Mano (Handarbeit 1) Qualität eingebaut ( = De Luxe Ausstattung).

Morino N+S Serie : Registerschieber aus Aluminium, Gehäuse Innenverschluß mit 2 Drehriegeln, es gibt auch Modelle mit Balgnägeln. Der 5chörige Bass wird bei M+N+S Modellen mit 4 programmierten Registerblechen geschaltet, dabei ist der 2. und 3. Begleiter (leider) mechanisch gekoppelt. Die Registermaschine der N+S Serie arbeitet leider nicht sehr geräuscharm und zuverlässig. Im Langzeitbetrieb verstellt sich die Registermaschine spätestens dann wenn die Registerlamellen etwas schwergängiger werden und man deshalb mit größerer Kraft schalten muß. Bei älteren Gebrauchtinstrumenten sind schwergängige Registermechaniken am "teigigen" Schalten zu erkennen, oft kann auch nur mit Schwung richtig geschaltet werden. Hier muß die Registermechanik zerlegt, gereinigt, neu montiert und die Registermaschine neu justiert werden. Die BS  - Modelle besitzen vorgelagertes Manual 3, die CS  - Modelle sind mit einer italienischen Gama – Convertormechanik ausgerüstet. FBS Modelle sind Freebass Modelle die im Bass nur Einzeltöne haben. Die Morino De Luxe Modelle haben einen 90 Grad Winkelbass Stimmstock, HA1 Stimmen und Goldmetall.

Slavko Avsenik und seine Original Oberkrainer mit EXCELSIOR AkkordeonMorino Slavko Avsenik Modelle : Das Originalinstrument von Slavko Avsenik war damals ein Morino M Modell, in das ein für die Volksmusik passendes Tremolo eingestimmt wurde. Der Herstellerschriftzug wurde in Similisteinen ausgeführt. Einige Oberkrainerfans lassen sich heute nach dem Vorbild von Avseniks Instrument eine M Morino mit besten italienischen Stimmplatten und einem Similistein Schriftzug neu aufbauen. Pardon - an dieser Stelle sei die Bemerkung gestattet daß Slavko Avsenik lange vor dem Morino M Modell bereits ein EXCELSIOR Akkordeon gespielt hat, wie man auf frühen Plattencovern der ersten Original Oberkrainer Schallplatten sehen kann. Die Morino V S Slavko Avsenik wurde von 1983 – 2000 natürlich ebenfalls von EXCELSIOR (heute PIGINI) in Italien hergestellt. Sie ist mit einem 180 Grad Winkelbassstimmstock und einer breiteren Piano Tastatur mit 20,5mm Tastenbreite ausgestattet. Der Winkelbasstimmstock bringt kräftigere Bässe. Leider sind bis heute alle Morino Avsenik Modelle nur mit Tipo a Mano Stimmplatten in Handarbeit 2 Qualität ausgestattet. Die Trageriemenbügel wurden bei diesem Modell (nun endlich) auf der Oberseite des Gehäuses montiert so daß man einen besseren Kontakt zum Instrument hat als mit den rückseitig montierten Bügeln. Der Herstellerschriftzug ist in Similisteinen eingesetzt. Die aktuelle Modellserie der Avsenik Morino soll hier nicht weiter kommentiert werden.

Spielgeräusche : Die M Morino läuft mechanisch deutlich geräuschreicher als die Nachfolgemodelle der N+S Morino. Das liegt daran daß die Klaviatur in einer damals üblichen, einachsigen Holzrechenkonstruktion gelagert ist, die Wellenstiftmitnehmer im Bass sind nicht mit Kunststoffdämpfern überzogen sind und die Bassknöpfe nicht in Dämpfungsfilzen laufen, sondern direkt im Holz. Die Nachfolgemodelle N + S haben im Diskant eine Zentralachskonstruktion mit 2 Achsen und 2 Messinglagern je Taste, die eine deutlich höhere Seitenstabilität der Taste und geringere Spielgeräusche bringt. Im Bass sind die Wellenstiftmitnehmer mit Kuststoffdämpfern überzogen und die Bassknöpfe laufen in mit Dämpfungsfilzen ausgestateten Bohrungen. Die Morino N+S Modelle sind mechanisch in viel modernerer Akkordeonbautechnik als die M Serie aufgebaut und sie laufen deshalb auch deutlich geräuschärmer.

Morino Stimmplatten Qualitätsunterschiede : Die Stimmplattenbestückungen wurden im Laufe der Jahre geändert. Die M Serie ist mit von Hohner selbst hergestellten Stimmplatten bestückt. Meist findet man gold eloxierte, aufgenagelte Stimmplatten. Die 50er Jahre M Serie hatte die schlechteren Stimmplatten und zwar gold eloxierte und aluminiumblanke Stimmplatten mit eingestanztem Punkt (in Atlantic Qualität). Wenn die Bass Stimmstöcke 18 Platten auf einer Reihe haben sind es bessere, handgearbeitete Hohner Stimmplatten. Später wurden die Morinos mit Platten der italienischen Stimmenhersteller Bugari und Cagnoni bestückt. Cagnoni Platten sind mit einem Schrägstrich auf der Stimmplatte und meist die erste Stimmplatte eines Chores mit dem Stempel "Cagnoni" gekennzeichnet. Bis auf die Morino De luxe Modelle wurden (leider) alle Morinos der N+S Serie mit Tipo a Mano Stimmplatten in Handarbeit 2 Qualität bestückt.

Morino Serie ab 2001 : Ab Baujahr 2001 hat die Morino nicht nur technische Veränderungen erfahren. Neben dem Wechsel des Lieferanten wird zu moderaten Preisen in weltweit organisierter Produktion hergestellt. Diese Modellserie soll hier nicht weiter kommentiert werden.

Morino Historie : Der italienisch - schweizerische Venanzio Morino wurde am 11. Dezember 1876 in Bornasco (Piemont) geboren. Er lebte nach seiner Schreinerlehre in Genf und heiratete dort eine Italienerin. Seine Tochter Germaine wurde 1906, sein Sohn Raymond 1912 geboren. Morino übernahm Akkordeonreparaturen und produzierte auch Akkordeons. Morino arbeitete damals beim namhaften italienischen Akkordeonhersteller "Dallape" als Akkordeonbaumeister und wurde dort von Hohner 1928 abgeworben. Er konstruierte in Trossingen die Morino Modellserie. Venanzio Morino starb am 1. Feb 1961 im Alter von 84 Jahren.

Umbau und Tuning : Manche Morinomodelle haben Trageriemenbügel in Form einer "Gardinenstange", die an der Rückseite des Instruments montiert sind. Der obere Trageriemenbügel ist dabei für viele Akkordeonisten sehr gewöhnungsbedürftig, denn durch die Montage an der Rückseite steht das Akkordeon relativ weit vom Körper weg und man bekommt ein schlechtes Kontaktgefühl zum Instrument. Viele Musiker lassen sich deshalb moderne Trageriemenbügel an der Gehäuseoberseite montieren um ihre Morino beim Spiel näher am Körper zu haben.

Die Morino der N+S Serie mit 11 Registern kann relativ einfach umgebaut werden auf alle möglichen Registerkombinationen. So kann eine Morino mit 11 Registern auf einchöriges Tremolo oder Tremolo ohne Grundreihe geschaltet werden, obwohl die Registerschalter diese Kombinationen nicht enthalten. Die 5 programmierten Diskantregisterschieber sind hier einzeln zugänglich und das Obertremolo ist mit dem Untertremolo mechanisch nicht gekoppelt, wie es bei der M Serie der Fall ist. Führt man duch den Diskantgrill eine mechanische Verlängerung der Registerschubstangen durch eine im Grill eingepaßte Stabilisierungsplatte heraus, so kann man die einzelnen Registerschieber von Hand schalten und sämtliche Registerkombinationen von Hand einstellen. Die (leider nur 5) Bassregisterdrücker sind ebenfalls nicht nach dem Geschmack eines jeden Akkordeonisten programmiert. Durch neue, unprogrammierte Registerschieber kann der Musiker seine eigenen Registerkombinationen wählen und die Bassregister nach seinem Geschmack einstellen.

hohnerstimmung ?? Manche Musiker meinen hartnäckig - aus welchen Gründen auch immer - daß ein Akkordeon vom Hersteller Pigexcborbugmeistersinelliciarrot nicht in ein hohner Akkordeonorchester hineinpaßt weil es keine hohnerstimmung hat. FALSCH - eine hohnerstimmung gibt es obwohl sie umgangssprachlich verwendet wird NICHT. Warum ? Die einzige Akkordeonstimmung die existiert ist die gleichschwebend temperierte Stimmung und diese wurde nicht von hohner, sondern von Johann Sebastian Bach entwickelt (Das wohltemperierte Klavier). Eine Akkordeonstimmung ist also kein Hexenwerk, oder ein besonders gehütetes Geheimnis, wie es leider heute immer noch viele Akkordeonhersteller und Reparateure ihren Kunden mit Werbeaussagen wie Spezialstimmung, Oberkrainerstimmung, Solistenstimmung oder Orchesterstimmung.... glauben machen wollen. Akkordeons spielen tatsächlich in der gleichen Stimmung wie alle andere Musikinstrumente und diese ist gleichschwebend temperiert. Diese Akkordeonstimmung ist eigentlich nur die reine Mathematik, sonst nichts - nicht mehr und nicht weniger. In Zahlen die 12te Wurzel aus 2 bezogen auf den Kammerton, und kein Geheimnis und bestimmt kein Verkaufsargument für ein Akkordeon. Umgangssprachlich wird mit hohnerstimmung nur das Schwebungstempo des Tremolos bezeichnet wobei ein Akkordeonorchester angepaßtes Schwebungstempo gemeint ist. Es ist heute jedem Akkordeonhersteller möglich ein vom Kunden gewünschtes Schwebungstempo so einzustimmen daß das Schwebungstempo zum Akkordeonorchester paßt. Der Klangcharakter des Akkordeons wird aber von den Amplituden der Teiltöne (Obertöne) im Klangspektrum bestimmt und dieser ist natürlich reine Geschmackssache, denn Klang kann man schlecht diskutieren. Da muß man schon genau hinhören um herauszufinden ob er einem gefällt.

Orchestertauglichkeit ?? Akkordeonorchesterstimmung ?? Heiß diskutiert ist natürlich die grundsätzliche Frage ob hochwertige italienische Akkordeons überhaupt in ein Akkordeonorchester hineinpassen. Die Antwort steht oben. Nun, in den meisten Orchestern werden ja bereits verschiedene Akkordeonmodelle mit unterschiedlicher Stimmplattenqualität gespielt. Daraus folgt zwangsläufig auch unterschiedliche Klangbrillianz der Orchesterinstrumente. Zusätzlich ist das Schwebungstempo bei 4chörigen Orchesterakkordeons mit einchörigem Tremolo und 5chörigen Instrumenten mit Doppeltremolo ebenfalls unterschiedlich. Erfahrungsgemäß stellt sich deshalb diese Frage weniger rein musikalisch, klanglich - akustisch sondern wohl eher psychologisch. Und nicht selten ist diese Frage direkt mit einer eigentlich viel wichtigeren verknüpft. Nämlich ob man grundsätzlich überhaupt - aus welchen Gründen auch immer - hochwertige(re) Akkordeons anderer Hersteller im eigenen Akkordeonorchester zulassen will. Aussagen wie "Ich suche ein orchestertaugliches (???) Akkordeon mit 120 Bässen, - dem Orchester wäre eine Morino am liebsten... !" hört man nicht selten. Bei allem Respekt und Verständnis zur Markentreue sei eine klare und deutliche Bemerkung hierzu erlaubt : Es ist ja wohl überhaupt kein Geheimnis daß es heute immer noch Akkordeonorchester gibt bei denen strikter Markenzwang herrscht und wo man auf die Spieler bei der Anschaffung eines neuen Akkordeons massiven Druck ausübt... Vom reinen musikalisch - künstlerischen Schaffen her betrachtet muß man aber deswegen gar keinen Imageverlust befürchten denn die Musik spricht schließlich für sich und hochwertige Akkordeons mit orchesterangepaßtem Schwebungstempo - EGAL VON WELCHEM HERSTELLER - sind für jedes Akkordeonorchester immer eine Bereicherung. Jedenfalls sofern einem die eigene Markenloyalität oder optische Gründe nicht im Weg stehen. Nun, der sensible Musiker selbst weiß aber selbst immer noch am allerbesten welches Akkordeon zu ihm und seiner Musik paßt und mit welchem Instrument er sich wohlfühlt. Schließlich geht es ja um viel Geld. Kann man mit einem italienischen Ferrari nach Deutschland zum Opel Treffen fahren ?

 

Modell

Gebaut von

Balgabmessungen

mm

Gewicht

kg

 Griff

 Tasten

Bässe 

Chöre 

 Register

 Bauzeit

MORINO IV M

Hohner

480x190

10,9

Piano

41

120 (123)

4

11 

1948 - 1970

MORINO V M

Hohner

480x215

11,7

Piano

41

120 (127)

5

11 

1948 - 1970

MORINO IV N

EXCELSIOR

480x190

 

Piano

41

120

4

11

1968 - 1983

MORINO V N

EXCELSIOR

480x215

Piano

41

120

5

11

1968 - 1983

MORINO IV S

EXCELSIOR

480x190

12,4

Piano

41

120

4

11

1983 - 2000

MORINO V S

EXCELSIOR

480x215

13,6

Piano

41

120

5

15

1983 - 2000

MORINO V S SLAVKO AVSENIK

EXCELSIOR

490x220

Tatstaturhöhe 555

13,9

Piano

41

120

5

11

1983 - 2000

MORINO IV 120

-

490x190

11,6

Piano

41

120

4

13

seit 2001

MORINO V 120

-

490x220

12,7

Piano

41

120

5

13

seit 2001

EXCELSIOR Instrumentenfertigung für Hohner

Der traditionsreiche Akkordeonhersteller Hersteller EXCELSIOR hat bekannterweise von 1965 bis 1998 über 30 Jahre lang Instrumente im Auftrag der Akkordeonmarke Hohner gebaut. Um hierüber Klarheit und Transparenz zu schaffen ein kurzer Rückblick in die Produktion der EXCELSIOR Akkordeonschmiede. Laut Auskunft der EXCELSIOR Firmenleitung wurden von 1965 bis 1998 folgende Modellgenerationen (-komponenten) produziert : Die gesamte Morino IV + V + VI - N Serie / Die gesamte Morino IV + V + VI - S Serie / Morino - DeLuxe Modelle / Morino - Slavko Avsenik / Morino - BS Modelle mit vorgelagertem Manual 3 / Morino - CS Konvertermodelle (mit Gama-Konvertermechanik) / Morino 374 / Morino Artiste Modelle / Riviera Modelle / Morino - Knopfmodelle. 1965 war Produktionsstart der Morino - N Modellgeneration, ab ca 1980 folgte die Produktionsumstellung auf die Morino - S Modellgeneration. 1998 folgte bei EXCELSIOR der Produktionsstop von Morino - S Piano Standardbassmodellen - bedingt durch den Lieferantenwechsel des Auftraggebers Hohner. Informationsstand laut EXCELSIOR Firmenleitung.

EXCELSIOR Instrumentenfertigung für Gewa

Die EXCELSIOR Gewa -  Modelle sind EXCELSIOR Serieninstrumente die im Design nach den Wünschen des Musikinstrumenten Distributors Gewa angefertigt wurden. Die Endstimmung und Feinkorrektur fand vollständig im Hause EXCELSIOR in Italien statt. Die EXCELSIOR Gewa - Modelle sind seit 2008 nicht mehr im Gewa Katalog, die Cassottoinstrumente sind bis auf das Design technisch baugleich mit der für Hohner angefertigten Morino S Modellserie. Diese  Modelle erfreuen sich nicht nur aufgrund des sehr morinoähnlichen Designs großer Beliebtheit und werden heute in vielen Akkordeonorchestern gespielt. Für Gebrauchtkäufer und Händler stellen wir die Preise und technischen Daten der damals für Gewa gefertigten EXCELSIOR Modelle den baugleichen Instrumenten aus der heute aktuellen EXCELSIOR Modellreihe gegenüber. Gewa Modell 343, Katalogpreis 2007:1798€ = baugleich mit EXCELSIOR EURO 72/3. Gewa Modell 374, Katalogpreis 2007:2575€ = baugleich mit EXCELSIOR 1304BC (das Modell 1304BC hatte Kunststoffklaviatur und ist seit 2007 nicht mehr im Programm. Das aktuelle Modell 1304BCS hat heute Holzkernklaviatur). Gewa Modell 414, Katalogpreis 2007:3226€ = baugleich mit EXCELSIOR 1320 (das Modell 1320 hatte Kunststoffklaviatur und ist seit 2007 nicht mehr im Programm. Das aktuelle Modell 1320S hat Holzkernklaviatur). Gewa Modell 374 Cassotto, Katalogpreis 2007:5547€ = baugleich mit EXCELSIOR 704. Gewa Modell 414 Cassotto (mit Tipo a Mano Stimmplatten), Katalogpreis 2007:6146€  = baugleich mit Morino IV S (mit Tipo a Mano Stimmplatten) = EXCELSIOR Modell 940 (seit 2007 mit A Mano Stimmplatten = De luxe Ausführung). Gewa Modell 415 Cassotto (mit Tipo a Mano Stimmplatten), Katalogpreis 2007:6625€ = baugleich mit Morino V S (mit Tipo a Mano Stimmplatten) = EXCELSIOR Modell  960 (seit 2007 mit A Mano Stimmplatten = De luxe Ausführung). Anderes Design oder Diskantverdecke als im aktuellen EXCELSIOR Katalog fertigen wir für Sie gerne auf Wunsch an.

 

NOVA  MYTHOS  SIRIUS  Bayan 58  Master 58  Caracter  Convertor 55  Prestige Junior  Convertor 42/B  Convertor 37/B3  Convertor 37/P3  Convertor 34/P3  Studio B2  Peter Pan  Bandoneon

Super King  Jazz Star  De Luxe  Professional  Wing  Primavera  Preludio  Helipolka  Basson

. . . . . . . . .

 

 

PIGINI + EXCELSIOR Deutschland © Copyright Heinz Aumüller - www.PIGINI.DE - All rights reserved.